Verletzungspech heißt keine Standards

Verletzungspech heißt keine Standards

Komplette Abwehr verletzt. Liverpool verliert vier Spiele in Folge.

David Wagner – ehemaliger Schalke-Trainer – sieht als eine der Hauptursachen seines Scheitern das Verletzungspech

Manchester City hat viele Verletzte, siegt sich aber durch eine unglaubliche Serie an die Tabellenspitze.

Die zwei Seiten der Medaille.

In beiden steckt Wahrheit.

Eine Verletzung ist immer schlecht, speziell Muskelverletzungen sprechen dafür, dass der menschliche Organismus überlastet ist.

Ganz einfach.

Die Top-Stars haben zu viele Spiele. Sie sind überlastet.

Die Kategorien für Verschwendungsarten der LEAN Philosophe:

Muda – Verschwendung

Mura – Unausgeglichenheit

Muri – Überlastung

Kennt jeder.

Aus dem Arbeitsalltag. im Sport, im Leben, im Mindset.

Die Fussballprofi können nicht regenerieren und nicht richtig trainieren. Die Folge ist Muri. Der Muskel macht zu. Der Spieler kommt einen Schritt zu spät, Foulspiel, Verletzung.

Aber kann man Muri vermeiden? Hm…

Es gibt den Ansatz

Weniger Spiele… Wird niemals kommen, die Gelddruckmaschine Fussball muss arbeiten. Die Tendenz geht in die Richtung mehr nicht weniger. Der Kuchen muss größer werden. Die Kuh melken, solange das Geld fließt.

Die aus Sicht des LEANsoccers einzig praktikable Lösung ist: Standards.

Die Topspieler brauchen mehr Pausen. Gleichbedeutet mit ich brauche mehr Spieler. Auf die Nachwuchsspieler kann ich nicht setzen. Warum nicht?

Wenn sie wissen, was sie machen müssen, dann klappt das. Standards.

Zeigt jedes Jahr der SC Freiburg, Ajax Amsterdam oder Athletic Bilbao.

Junge Spieler aus dem Nachwuchs kommen in ein funktionierendes Gesamtkonstrukt mit standardisierten Abläufen.

Dazu gehört aber auch Vertrauen in die kontinuierliche Verbesserung. Ich mache die Jungs besser. In kleinen Schritten. Verantwortung delegieren.

Meine Skeptiker werden jetzt wieder sagen:

Reine Theorie.

LEAN bedeutet aber auch, Prozesse zu hinterfragen und kontinuierlich zu verbessern.

Und da mehrere Vereine damit Erfolg haben, ist es keine Theorie, sondern schon Praxis.

Aber Schuld an allem sind immer andere.

Anfangen.

Change.

Jetzt.

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